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Achtelfinale als sportliches und finanzielles Highlight (Foto: SR) Der DFB-Pokal liegt dem 1. FCS in dieser Saison.

Achtelfinale als sportliches und finanzielles Highlight

In der Liga pfui, im DFB-Pokal hui. Durch den Einzug ins Achtelfinale steht der 1. FC Saarbrücken erstmals seit 19 Jahren wieder in der Runde der letzten 16. Neben der Hoffnung auf einen Umschwung in der 3. Liga, sorgt der Erfolg auch für deutliche Mehreinnahmen bei den Saarländern.

(26.09.2013) Der Jubel bei Spielern und Verantwortlichen des 1. FC Saarbrücken kannte am Mittwoch keine Grenzen. Nach Werder Bremen warfen die Blau-Schwarzen mit dem SC Paderborn bereits den zweiten höherklassigen Verein aus dem DFB-Pokal und stehen somit als einziger Drittligist in der Runde der letzten 16. Dies gelang den Saarländern letztmals vor 19 Jahren. Mit Spielern wie Bernd Eichmann, Jörg Reeb oder dem US-Amerikaner Joe-Max Moore in der Startelf unterlag der damalige Zweitligist dann aber dem FC St. Pauli mit 1:4.

Sasic schaut bereits auf Darmstadt

Gegen Paderborn brachte Neu-Trainer Milan Sasic mit Artur Schneider und Philipp Hoffmann zwei Youngster von Beginn, stellte zudem sein System auf 4-1-4-1 um. Mit einer engagierten Leistung schaffte die ersatzgeschwächte FCS-Mannschaft schließlich die Sensation. Nun ist die Hoffnung groß, die gute Stimmung in den Ligabetrieb zu transportieren, wo am Samstag mit dem SV Darmstadt 98 das Team der Stunde zu Gast sein wird. „Der Pokal ist schon Vergangenheit. Wir müssen die Emotionen mitnehmen und uns schnell erholen“, blickte Sasic am Donnerstag in der Saarbrücker Zeitung bereits nach vorne.

Es klingelt in der FCS-Kasse

Aber nicht nur auf die nahe sportliche Zukunft des 1. FC Saarbrücken könnte sich das Erfolgserlebnis im Pokal positiv auswirken. Vor allem langfristig bringen die Pokaleinnahmen Vorteile mit sich. Insgesamt etwa 645.000 Euro hat der FCS durch den Achtelfinaleinzug bereits an festen Prämien verdient. Hinzu kommen die Zuschauereinnahmen gegen Bremen, Paderborn sowie den künftigen Gegner, von denen die Saarbrücker 50 Prozent einbehalten. Rund 63.000 Euro kommen aus den TV-Übertragungen dazu.

Ein Traumlos vom Bundestrainer?

Letztere könnten im Achtelfinale nochmals massiv ansteigen, sollte der FCS beispielsweise Bayern München oder Borussia Dortmund zugelost bekommen. Als Drittligist genießt man automatisch Heimrecht und würde im Falle einer dann nicht unwahrscheinlichen Live-Übertragung im Öffentlich-Rechtlichen Fernsehen 400.000 Euro dazu verdienen. Aus finanzieller Hinsicht wäre es für den FCS also durchaus wünschenswert, wenn Bundestrainer Joachim Löw bei der Auslosung am Sonntag ein „Kracherlos“ für den FCS aus dem Topf ziehen würde. Auch wenn die Chancen auf eine weitere Sensation dann sicherlich schwinden würden.

(cs)

Letzte Aktualisierung: 26.09.2013 - 21:16:09 Uhr (CEST)
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